Reiseversicherung Australien: eVisitor und Deckung

Ein deutscher Pass braucht für Australien eine Genehmigung, aber kein kostenpflichtiges Visum: der eVisitor (Unterklasse 651) ist gebührenfrei, gilt zwölf Monate und erlaubt beliebig viele Einreisen mit jeweils bis zu drei Monaten Aufenthalt. Eine Reiseversicherung ist für die Einreise nicht vorgeschrieben. Bei diesem Reiseziel entscheidet der Rücktransport: es ist die größte Entfernung dieser Liste, und der Preis eines Flugs mit ärztlicher Begleitung richtet sich nach ihr.

4. September 2026

Einreisebestimmungen aus Deutschland

Elektronische Reisegenehmigung

Kein kostenpflichtiges Visum: der eVisitor (Unterklasse 651) ist gebührenfrei und wird vor der Reise online beantragt.

Nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen
  • Inhaber europäischer Pässe, darunter deutsche, können den eVisitor (Unterklasse 651) beantragen. Der Antrag ist gebührenfrei.
  • Der eVisitor erlaubt beliebig viele Einreisen innerhalb von zwölf Monaten, mit einem Aufenthalt von jeweils bis zu drei Monaten.
  • Die Genehmigung ist vor der Reise zu beantragen, nicht bei der Ankunft.
  • Die Bedingungen einer erteilten Genehmigung lassen sich beim australischen Innenministerium online einsehen, mit der Produktnummer 651.
  • Ein Versicherungsnachweis gehört nicht zu den Voraussetzungen des eVisitor.

Australien ist das fünfte Reiseziel der deutschen Nachfrage, und der Fall, bei dem die Formalität einfach ist und die Entfernung alles entscheidet.

Die Genehmigung kostet nichts, und das ist selten

Ein deutscher Pass beantragt den eVisitor der Unterklasse 651. Er ist gebührenfrei, gilt zwölf Monate und erlaubt beliebig viele Einreisen mit jeweils bis zu drei Monaten Aufenthalt. Zu beantragen ist er vor der Reise, online, nicht bei der Ankunft.

Die Drei-Monats-Grenze gilt pro Einreise, nicht pro Jahr. Wer länger am Stück bleiben will, braucht ein anderes Dokument, und das ist bei einer Rundreise über Neuseeland oder Südostasien der Punkt, an dem die Planung genau werden muss.

Die Entfernung ist das Risiko

Bei diesem Reiseziel ist der medizinische Rücktransport nach Deutschland die größte Position der Kostentabelle. Ein Flug mit ärztlicher Begleitung an Bord wird nach Entfernung abgerechnet, und Australien ist die größte Entfernung dieser Liste. Eine günstigere Alternative gibt es nicht: Linienflug im Sitz ist für einen Patienten, der liegen muss, keine Option.

Daraus folgt, worauf zu achten ist. Nicht die Höhe der Krankensumme allein, sondern ob der Rücktransport ohne Obergrenze gedeckt ist und wer über die medizinische Notwendigkeit entscheidet: der Arzt der Zentrale, oder der Arzt vor Ort.

Woran der Vergleich hier entschieden wird

  1. Der Rücktransport, seine Obergrenze und die Entscheidungsbefugnis.
  2. Die Dauer. Ein Vertrag mit 30-Tage-Grenze passt nicht zu einer Reise, die die Entfernung ohnehin lang macht.
  3. Risikosportarten und Buschwanderungen. Tauchen am Riff, Surfen und Trekking sind die häufigsten Ausschlüsse für dieses Reiseziel, und sie stehen in den Bedingungen.

Häufige Fragen

  • Braucht man für Australien ein Visum?
    Eine Genehmigung ja, ein kostenpflichtiges Visum nein. Inhaber deutscher Pässe können den eVisitor der Unterklasse 651 beantragen, der gebührenfrei ist. Er wird vor der Reise online beantragt, nicht bei der Ankunft.
  • Wie lange darf man mit dem eVisitor in Australien bleiben?
    Bis zu drei Monate pro Einreise, und beliebig viele Einreisen innerhalb von zwölf Monaten. Für einen längeren Aufenthalt am Stück ist der eVisitor das falsche Dokument.
  • Ist eine Reiseversicherung für Australien vorgeschrieben?
    Nein, sie gehört nicht zu den Voraussetzungen des eVisitor. Der Grund, eine zu haben, ist die Entfernung: der medizinische Rücktransport nach Deutschland ist bei diesem Reiseziel die größte Position der Kostentabelle.
  • Was kostet ein Rücktransport aus Australien?
    Die Kostentabelle dieser Seite nennt den gemessenen Betrag. Er ist die größte Zahl der Liste, weil ein Flug mit ärztlicher Begleitung an Bord nach Entfernung abgerechnet wird, und es gibt keine günstigere Alternative. Genau daran ist die Deckungssumme zu messen.

Quellen